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Bewährtes sichern – Notwendiges schaffen

   

Die technische und soziale Infrastruktur erhalten und stabilisieren, ausbauen und sichern – das beinhaltet der Baustein Flankierende Maßnahmen und ergänzt so das ganzheitliche Stadtumbaukonzept.

Die OTG unterstützt die konkrete Arbeit bewährter Einrichtungen wie der Stadtteilgruppe Tenever. Im Rahmen des Programms „Wohnen in Nachbarschaften (WiN) / Soziale Stadt“ sorgen Bewohner gemeinsam mit Vertretern aus Ortspolitik, Wohnungsunternehmen, Initiativen und Vereinen für dauerhafte Verbesserungen im Alltagsleben der Bewohner. Weitere Einrichtungen, die seit Jahren hervorragende Arbeit leisten, sind zum Beispiel die interkulturelle Werkstatt, das Mütterzentrum, das Arbeitslosenzentrum, Handicap oder die St. Petri Kinder- und Jugendstiftung. Insbesondere die interkulturelle Werkstatt kümmert sich als Integrationsprojekt intensiv um die Belange ausländischer Mitbürger und Migranten.

GEWOBA managt Umzug

Rückbau und Modernisierung - für viele Mieter bedeutete das schon, dass sie ihre Wohnungen verlassen mussten. Als Geschäftsbesorgerin für die OTG kümmert sich die GEWOBA auch weiterhin darum, dass der Wohnungswechsel möglichst reibungslos stattfinden kann. Für mehr als zwei Drittel der betroffenen Bewohner hat die GEWOBA bereits neue, modernisierte Wohnungen gefunden und ihnen beim Umzug geholfen. Bemerkenswert: Die meisten von ihnen sind in Tenever geblieben.

 
 

Weitere flankierende Maßnahmen:

  • alle Kultur- und Sozialeinrichtungen, die dem Rückbau weichen mussten, haben neue Räume
  • das Sprachkursangebot wird im Rahmen des Sprachförderkonzepts der Bundesregierung ausgebaut
  • spezielle Fernsehprogramme oder Servicekanäle für die Bewohner werden eingerichtet
  • Müllräume statt Müllschlucker: ein neues Müllkonzept hält die Häuser und Straßen sauber
  • Imagekampagnen und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen das neue Bild des Stadtteils
  • optional: Rückbau des GEWOBA-eigenen Blockes 418

Linie 1 wird verlängert!

Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 über Tenever bis in den benachbarten Stadtteil Mahndorf wurde seit Jahren gefordert und nie realisiert - jetzt soll sie Wirklichkeit werden. Das beschloss der Bremer Senat im April 2005. Geplanter Baubeginn ist 2008, geplante Eröffnung 2010. Damit wird Tenever optimal an den öffentlichen Nahverkehr angebunden und die Fahrzeit in die Bremer City, derzeit etwa 45 Minuten, deutlich verkürzt.
 
OTG Osterholz-Tenever-Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG
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